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Troja (19. 10. 2012)

Trojas Ruinen auf unserem Schulhof

 

An vier Tagen befassten sich Schüler der 8.Klasse in einem Projekt mit Holzbildhauerei. Unter der Leitung des Künstlers Herrn Eckard Labs erlebten sie, wie man aus einem Eichenstamm eine Skulptur macht. Sie lernten die Arbeit mit Klüppel, Hohl- und Stechbeitel kennen, eine anstrengende und ungewohnte Arbeit, und besonders nach dem ersten Tag haben das wohl einige am Abend in Händen und Armen gespürt. Am zweiten Tag ging es schon besser und alle waren wieder mit Eifer dabei, lernten Verantwortung füreinander und das geplante Ergebnis zu übernehmen.
Auftrag des Projektes war es, ein Sitzmöbel für unseren Schulhof zu schaffen und dieses mit einer Skulptur zu verbinden.


Unsere Schule trägt den Namen Heinrich Schliemanns, des Jungen aus Ankershagen, der besessen von der Idee war, dass der griechische Dichter Homer wahre Begebenheiten geschildert hatte und dass Troja wirklich existiert hatte. Als Erwachsener setzte Schliemann alles daran, diesen berühmten Ort zu finden. Und es gelang ihm, er ging als Entdecker des sagenumwobenen Troja in die Geschichte ein. Was lag also näher, als für unsere Projektaufgabe auf die antike Stadt Troja Bezug zu nehmen. Das mächtige Troja mit seinem Tempel der Göttin Athena wurde nach der Sage in einem langen schrecklichen Krieg völlig zerstört, am Ende wusste niemand mehr genau, worum es in dem Krieg eigentlich gegangen war.
Übrig blieben Ruinen einst stolzer Tempel und zerstörte Kunstwerke.
Diese Elemente findet man an unserer Skulpturenbank wieder, auf der linken Seite den Rest einer Säule, die einst ein Tempeldach getragen haben mag, auf der rechten Seite den herabgestürzten Kopf einer riesigen Götterstatue.
Die Sitzfläche trägt die Aufschrift - Heinrich-Schliemann-Schule - in griechischen Buchstaben. Bei der Jahreszahl 2012 haben wir uns der einfacheren römischen Zahlzeichen bedient.
Auf der Rückseite der Sitzfläche findet man die Vornamen aller beteiligten Schüler.


Ein herzlicher Dank gilt den Schülerinnen und Schülern der Klasse 8a für ihre fleißige und engagierte Arbeit, Frau Stolschewski und Frau Pasch, die mit der Antragstellung das Projekt erst möglich machten und Frau Voß und Frau Sagert, die die praktische Arbeit der Schüler begleiteten.


Ein besonderer Dank gilt dem Künstler Herrn Eckard Labs, dafür, dass er sich auf diese Arbeit eingelassen hat, und für den unübersehbaren künstlerischen und handwerklichen Beitrag am Ergebnis, an dem wir uns hoffentlich viele Jahre erfreuen werden.



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