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Musical (29. 06. 2011)

Drei Wünsche frei – Es ist wieder Musicalzeit in der Schule

 

Fast ein halbes Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler der 6c und des Chores an der Aufführung eines neuen Musicals gearbeitet. Am Abend des 29.6.2011 war es dann so weit, Premierenstimmung in der Aula. Eine zauberhafte bunte Eingangsszene stimmte das erwartungsvolle Publikum auf eine Geschichte ein, in der es um Mut, Klugheit, Träume und Wünsche ging, vor Allem aber um Phantasie und die Gefahren für die Phantasie.
Nachdem die Sonne (Antonia Z) untergegangen war, der Abendstern (Stella) den Mond an das Himmelszelt begleitet hatte, begann unsere Geschichte mit eben diesem Mond als Geschichtenerzähler, dargestellt von Svenja, die ihm eine wunderbare Würde verlieh. Die Chorkinder, die in phantasievolle Kostüme gehüllt, den Wald mit allerlei Pflanzen und Tieren darstellten, begleiteten die Handlung mit gefühlvollen Liedern und vielen witzigen kleinen gesungenen und getanzten Episoden von Grillen, Hunden, Käfern und anderem Getier. Carolin, Tina, Vanessa, Maria, Hanna, Angie-May, Sascha und viele andere wuchsen bei solistischen Aufgaben gesanglich über sich hinaus. Das Publikum dankte es immer wieder mit stürmischem Applaus.


Als der Mond, um die vermissten Traumflieger zu suchen, den Waldgeist mit dem unaussprechlichen Namen, den Freunde Kalli nennen dürfen, rief, trat dieser resolut und nicht auf den Mund gefallen, auf den Plan. Dargestellt wurde Kalli von Pauline B. Die junge Darstellerin machte jeden Auftritt des quirligen Waldherrschers zu einem Erlebnis. Mit geradezu akrobatischer Zungenfertigkeit setzte sie ein phantastisches Wortgebilde an das andere, und die Zuschauer konnten nur staunen. Unterstützt von den beiden Elfen Franzi und Leonie machten Kalli und der Mond bald den Helden der Geschichte aus, einen Jungen namens Norman, der in seinen Träumen zu Kalli in den Wald fliegen konnte, dargestellt von Norman K. Dieser Norman war zunächst voller Zweifel ob der schwierigen Aufgabe, sich dem bösen Monitorus zu stellen. Doch eine Geschichte von einem kleinen, aber blitzgescheiten Hündchen, getanzt und gesungen von Hanna, Hilde, Carolin, Annelie, Tabea und Miriam, machte ihm Mut. Ausgerüstet mit drei wundersamen Wunschgeschenken von Kalli und einem lustigen Lied der Waldbewohner im Rücken, machte Norman sich auf den Weg. Als er in den toten Wald und an die Mauern des Monitorenreiches gelangte, musste sich zeigen, ob Norman die Wunschgeschenke richtig einzusetzen weiß. Natürlich wusste er es. Und so kamen ihm zur rechten Zeit Tiere zu Hilfe. Die Maulwurfbuddelbrigade (Arne; Tim; Teo und Leon) sprang mit einem Satz auf die Bühne und brachte mit ihrer Buddelei und dem unterstützenden Chorgesang das Publikum zum Lachen. Das finstere Reich, in dem die Traumflieger gefangen waren, wurde beherrscht vom bösen Monitorus und seinen Gehilfen (Paul, Ole, Philipp, Erik und Alexander E). Dem Monitorus lieh Hanna Quessel ihre Stimme, sie tat das mit so überraschender Stimmgewalt, dass dem Publikum fast das Blut in den Adern stockte. Doch wieder wusste Norman seine Wünsche richtig einzusetzen. Mit Hilfe der diebischen Elster, (sehr überzeugend dargestellt von Jette, toll gesungen von Lilly) und einer kleinen Maus (Clara), die uns nebenbei noch eine kleine Liebesgeschichte erzählte (Sascha als Mäuserich), konnten die Traumflieger befreit werden und aus dem finsteren Reich fliehen.


Nun mussten die Traumflieger (Tina N, Annemarie S, Antonia Z) noch lernen, wie ihnen wieder Flügel wachsen können. Mit Normans Hilfe und der Unterstützung aller Waldbewohner und Waldgeister, merkten sie bald, dass selbst gesungene Lieder und selbst erzählte Geschichten die Flügel wachsen ließen. Ein glanzvolles Gesangsfinale eröffneten mit einem mahnenden Lied für den Erhalt der Natur Miriam und Salome, wie gewohnt mit starken Stimmen. Beim abschließenden Chorlied von den drei Wünschen, war wohl im Publikum kein Auge mehr trocken. Und so wunderte es denn auch kaum, dass das Publikum sich lautstark einen Nachschlag forderte, den das Ensemble auch gern gewährte.


Zum zweiten Mal ist in diesem Schuljahr den beiden Lehrerinnen Frau Persch (Künstlerische Leitung und Regie) und Frau Sagert (Musikalische Leitung) eine wunderbare Bereicherung des Schulalltages gelungen. Unterstützt wurden sie von Herrn Neuendorf (Technik) und Frau Voß (Requisite, Kostüm; Maske).
Dem Kritiker bleibt wie beim letzten Mal nur, Dank zu sagen für ganz viel Inspiration, und wieder zu fragen: Wann gibt es mehr?



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